2005/04/27 EU prämiert neue sichere Online-Identifikationsmethoden
Neue sichere Online Identifikationsmethoden dominieren IST-Preise 2005 - Projekte für IST 2006 können noch bis 12. Mai eingereicht werden. Nächste IST Preisverteilung findet in Wien statt
Neue sichere Online Identifikationsmethoden dominieren IST-Preise 2005
Hauptthema der hochdotierten IST (Information Society Technologies) Preise 2005, die gestern im Brüsseler Palais des Académies verliehen wurden, war der Einsatz neuer sicherer Online- Identifikationsmethoden. Bei den beiden Unternehmen die die neuen innovativen Techniken in diesen Bereichen entwickelt hatten, handelte es sich um keine Betriebe mit nur 8-14 Mitarbeitern.
Cypak (Schweden) erhielt einen der drei gleichwertigen Preise für die Entwicklung einer Pin-on-Card-Technik, eine kontaktlos funktionierende Chipkarte mit integrierter Pin Tastatur für die gesicherte Identitätsprüfung über das Internet. Die 'Privacy Enhancing Technology' schützt Daten und Identität der Verbraucher vor Angriffen durch bösartige Software und stellt eine vertrauensbildende Maßnahme in der Internetkommunikation dar.
Let it wave (Frankreich) wurde der Preis für den Einsatz einer neuen Komprimierungssoftware verliehen. Hochwertige Passfotos werden in nur 500 Bytes große Dateien komprimiert und verschlüsselt übertragen, was sie für den Einsatz von gesicherten Personaldokumenten, Visa und Zugangsausweisen geeignet macht.
Ein weiter Preisträger ,Praxim medvision, befand sich im Bereich eHealth. Das Unternehmen wurde für ein Computergestütztes Chirurgiesystem ausgezeichnet, das besonders in der Implantologie Anwendung findet.
Projekte für IST 2006 können noch bis 12. Mai eingereicht werden
Alle innovativen österreichischen Technologie-Unternehmen sind eingeladen sich noch bis 12. Mai 2005 für den Europäischen Preis für Technologien der Informationsgesellschaft zu bewerben. Besonders Kleine Unternehmen haben dabei gute Chancen.
Prämiert werden herausragende und innovative "neue Produkte oder Dienste mit einem hohen Informationstechnologiegehalt und offensichlichem Markt Potential". Der EU geht es bei diesem Preis besonders darum die Umsetzung innovativer Ideen, sowie neuer Forschungsergebnisse in vermarktbare Produkte zu fördern.
Die Produkte müssen nicht fertig ausgearbeitet sein. Ein herzeigbarer Prototyp solle jedoch fertiggestellt sein. Andererseits dürfen Marktfähige Produkte nicht länger als 18 Monate vor Ausschreibung des Wettbewerbs am Markt sein. Innovative Produkte die dazu beitragen neue Arbeitsplätze zu schaffen, werden bevorzugt ausgewählt.
Der mit je 200 000 € dotierte Preis wird jährlich verliehen. Er wird von der Europäischen Kommission gemeinsam mit dem European Council of Applied Sciences, Technologies and Engineering (Euro-CASE) vergeben.
Nächste IST Preisverteilung findet in Wien statt
Im März 2006 werden die Preise in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien verliehen.
andere --> http://www.ist-prize.org
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