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2005/02/08 EU feiert 8. Februar 2005 als 'Safer Internet Day'
65 Länder beteiligen sich an EU-Initative zur Verbesserung der Sicherheit im Internet -
Weltweit finden Veranstaltungen zum 8. Februar statt - Österreich hat sich gerade zu einer Presserklärung durchgerungen - Basis-Sicherheit in Österreich unterdurchschnittlich

65 Länder beteiligen sich an EU-Initative zur Verbesserung der Sicherheit im Internet

65 Organisationen aus 30 Ländern der ganzen Welt, von Russland bis Singapore, von Australien bis Island beteiligen sich an den Veranstaltungen zum 'Safer Internet Day'.

Safer Internet ist eine globale Initiative aller beiteiligten Länder, das Internet für alle Nutzer und insbesonders Kinder sicherer zu gestalten. Die Veranstaltungen werden von Insafe, einem europäischen Netzwerk nationaler Internet-Sicherheits-Initiativen  organisiert, vom europäischen Schulnetz koordiniert und vom Safer Internet Programm der Europäischen Kommission mitfinanziert. Die Schirmherrschaft der Veranstaltungen zum Safer Internet Tag in ganz Europa trägt Viviane Reding, verantwortliche der Kommission für Infomation Society.

Weltweit finden Veranstaltungen zum 8. Februar statt 

Zu den zahlreichen Initiativen gehören Schüler-Wettbewerbe im Geschichten Erzählen, an denen sich 18 Länder beteiligen, einige Konferenzen, der Aufbau zahlreicher Lehrgänge zur Verbesserung der Computer-Kenntnisse, sowie die Eröffnung spezieller Internet Sicherheits-Portale wie zum Beispiel http://www.saferinternet.org.

Die Portale sollen Aufklärungsarbeit über Möglichkeiten und Gefahren der Internnet Nutzung leisten und wenden sich vorallem an Jugentliche und alle die mit jungen Menschen arbeiten. Sie sollen dazu beitragen dass die positiven Aspekte des Internet, allen Gefahren und Bedrohungen zum Trotz, auf die Dauer überwiegen.


Österreich hat sich bloß zu einer Presserklärung durchgerungen

Über safeinternet.org lässt sich auch die Liste über die Aktivitäten der Initiativen der 65 beteiligten Länder abrufen. Während in anderen Ländern
Veranstaltungen und zahlreiche Initiativen bereits voll im Gang, und auch detailliert aufgelistet sind, wird  bei Österreich nur auf eine unverbindliche Presseerklärung verwiesen. Zwar wollen sich Bundeskanzleramt, das Bildungsminsterium, die Wirtschaftskammer und sogar eBay wollen sich an der Umsetzung beteiligen, konkrete Vorschläge gibt es kaum.


Juni 2005 werden konkrete Maßnahmen präsentiert

Welche Länder tatsächlich welche Aktivitäten gesetzt haben, wird im Juni 2005 EU-weit präsentiert.


Basis-Sicherheit in Österreich unterdurchschnittlich

Besonders im Bereich Webauftritte könnte durch Zertifizierung der Angebote eine wichtige, technisch einfach zu realisierende und kostengünstige Sicherheitsmaßnahme gesetzt werden. Benutzer könnten zuverlässig den Anbieter identifizieren und über gesicherte Verbindungen kommunizieren. Betrugsmöglichkeiten, wie Phishing, aber auch das unerwünschte Ausspähen von persönlichen Daten könnten wirksam bekämpft werden.

Leider beachten nur 18,7% der österreichischen Website-Betreiber diese einfachen Sicherheitsmaßnahmen. Hier wäre entschlossenes Handeln öffentlicher Stellen dringend nötig.

mehr --> Sicherheit vervielfacht 'Return on Investment' im Onlinehandel
mehr --> Online-Sicherheit - Österreichs Webauftritte hinter dem Stand ...
andere --> http://www.europa.eu.int/information_society/activities/sip/index_en.htm
andere --> http://www.saferinternet.org/
andere --> http://www.pte.at/pte.mc?pte=050208007

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