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2005/01/22 Filterprogramme - Immer mehr fehlerhaft zurückgewiesene Mails und Webseiten
Die Angst vor SPAM und 'gefährlichen' Webseiten läßt System-Administratoren zu immer schärferen Filtereinstellungen greifen - Führt zu unerwünschten Eingriffen in die persönliche Kommunikation

Gefährliche Domainnamen

Enthält ihr Domainname ad oder adv? Wenn nicht haben sie Glück. Viele Spam-Filterprogramme filtern in ihren Standardeinstellungen Mails von Domains, die diese Buchstabenfolge enthalten.

Auch bloße Großbuchstaben im Subject reichen für manche Filterprogramme zur Mailzurückweisung.


Vorsicht bei Variablennamen!

Enthalten Variablennamen ihrer Onlineformulare die Buchstabenfolgen SEX (etwa bei der Auswahl mann/frau) oder gar XXX (für unbekannt oder extragroß)? Wenn nicht, dann hatten sie Glück. Viele Web-Filterprogramme sind extrem simpel gestrickt und blockieren derartige Seiten.


Eingriffe in die Kommunikationsfreiheit problematisch

Das automatisierte Unterdrücken oder Zurückweisen von Nachrichten ist als Eingriff in die Kommunikationsfreiheit zu sehen und kann daher auch strafrechtlich sanktioniert werden.

Aus Angst vor einigen SPAM-Mails sollten Systemadministratoren daher nicht ins gegenteilige Extrem verfallen und durch Unterdrücken unter Umständen selbst Straftaten begehen.

Jedenfalls zurückgewiesen und/oder unterdrückt dürfen nur jene Mails, die sich nicht an eine bekannte (definierte) Mailadresse wenden.


Sinnvolle Vorgangsweise

Sinnvoll ist es Mails mit SPAM-Verdacht zu markieren, aber trotzdem zuzustellen oder in einem eigenen Container quasi unter "Quarantäne" zu stellen. Der angeschriebene Empfänger hat dann einige Tage Zeit, diese potentiell unerwünschten Mails nochmals zu kontrollieren.

Auch der Einsatz von Datenbanklösungen in der Verwaltung des Mailverkehrs wird sich bei mittleren und größeren Unternehmen mittelfristig nicht vermeiden lassen. Durch eine geeignete Berechtigungs- und Filterverwaltung könnten die meisten bestehenden Mailprobleme gelöst werden.

Archiv --> Spam- und Dialerproblematik gefährdet Uservertrauen

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