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Verwendung von Protokolldaten
Im §14 DSG 2000 ist grundsätzlich vorgesehen, dass die Verwendung von Daten zu protokollieren ist, damit die Verwendung von personenbezogenen Daten auch im Nachhinein auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden kann.
Eine Verwendung dieser Protokolldaten für andere Zwecke, wie z.B. die Beurteilung der Leistung von Mitarbeitern im Rahmen von Beförderungen o.ä. ist grundsätzlich nicht zulässig.

Wenn allerdings der konkrete Verdacht einer missbräuchlichen Datenverwendung vorliegt, wäre eine Auswertung dagegen sogar geboten, genau für solche Fälle sieht das DSG eine Protokollierung der Zugriffe vor.

Anders würde sich die Situation u.U. darstellen, wenn Daten über die Zugriffe einzelner Mitarbeiter im Rahmen einer eigenen registrierten Datenanwendung verwendet würden. Wenn diesbezüglich ein bestimmter, rechtmäßiger Zweck vorläge, könnten diese Daten zumindestens aus Datenschutzsicht - verwendet und dementsprechend analysiert werden. Unter welchen Umständen eine solche Datenanwendung registriert werden könnte, wäre jeweils für den Einzelfall zu klären

In diesem Zusammenhang ergeben sich allerdings auch arbeitsrechtliche Probleme. Solche nachträglichen Kontrollmaßnahmen fallen wohl in den Bereich, in dem die Menschenwürde der Mitarbeiter berührt oder sogar verletzt wird. Diesbezüglich wäre also zu prüfen ob solche Maßnahmen zulässig sind bzw. ob die Zustimmung des Betriebsrats notwendig wäre.

In §14 Abs. 5 ist grundsätzlich eine Aufbewahrungsdauer von drei Jahren vorgesehen, wobei im Hinblick auf die Aufbewahrungsdauer des zugrundeliegenden Datenbestandes Abweichungen möglich sind. Auch gesetzliche Vorschriften könnten eine längere oder kürzere Aufbewahrung der Protokolldateien vorsehen.




mehr --> Wozu dürfen Protokolldaten verwendet werden?
mehr --> http://www.argedaten.at/recht/dsg214__.htm

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